Dienstag, 15.11.2022, 10.00 – 12.30 Uhr
Rechte Argumentationen, Fake-News oder rassistische Hassrede sind im Netz alltäglich geworden. Längst haben sich (extrem) rechte Gruppen und Einzelpersonen soziale Netzwerke angeeignet, um sich in Debatten zu platzieren und damit Diskurse zu verschieben. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, in unterschiedlichen Online-Situationen Farbe zu bekennen und rechter Demagogie den Raum streitig zu machen, gerade auch, wenn es sich um scheinbar harmlose Äußerungen handelt.
Das Online-Seminar ermöglicht einen Einstieg für den Umgang mit Situationen im virtuellen Raum: Ob Diskussion mit Freund*innen, Forumsdebatten oder studentische Facebook Gruppen – die Referent*innen stellen vor, welche Kommunikationssituationen unterschieden werden können und welche Handlungsoptionen sie uns bieten. Diskutieren, positionieren, anzeigen? Die Teilnehmenden schärfen ihr Bewusstsein dafür, wie sie in diesen Situationen jeweils sinnvoll handeln können und wollen.
Auf der Argumentationsebene werden eine Auswahl typisch rechter Argumentationsmuster sowie eigene Gegenstrategien behandelt, die dann ausprobiert werden können.
Das Online-Seminar wechselt zwischen audiovisuellen Inputs und verschiedenen textbasierten Diskussionsmethoden.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
Den Veranstaltungsflyer inklusive Kontakt und Anmeldungslink finden Sie hier.