GEMEINSAME VERANSTALTUNG „OPEN DOORS“ des Kreativen Medienlabors und Ausstellung „Dissecting Gender“ des AMDK-Seminars „Geschlecht medial performen“
Mo, 27.1., 18:00 Uhr, Medienhaus, Wallstraße 11
Am 6.3. erschien im JGU-Magazin ein Artikel über die Veranstaltung, zu lesen ist er hier.
Lust auf kreative Medienprojekte? Dann komm vorbei zu „Open Doors“. Im Kern stehen studentische Projekte aus den Kursen „Kreatives Medienlabor“ und „Geschlecht medial performen“. Dich erwartet eine ganze Ausstellung zu „Dissecting Gender“, ein Hörspiel über eine KI-Liebesbeziehung, ein Webprojekt über Einsamkeit, eine Kindergeschichte über Vergänglichkeit, eine Fotocollage über Heimat, eine Sa(r)gbar, Kurzfilme über toxische Männlichkeit und Reels über Emotionen beim Musikhören. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden kannst du dich aber trotzdem am besten hier, dann können wir besser planen: Open Doors | WiSe24/25. Bring bitte eigene Kopfhörer und ein QR-fähiges Endgerät mit. Für Getränke sorgt die Fachschaft Filmwissenschaft. Schau vorbei und lass Dich inspirieren!
Nähere Infos:
GESCHLECHT MEDIAL PERFORMEN // „Dissecting Gender“: Jedes Medium trägt auf seine eigene Weise zur Darstellung der sozialen, gesellschaftlichen und systemischen Konstruktion von Geschlecht bei und zeigt, wie Geschlecht durch verschiedene Kontexte und Ausdrucksformen ständig neu verhandelt wird. Durch einen queerfeministischen medienwissenschaftlichen Ansatz hinterfragt die Ausstellung Setzungen dessen, was als Fakt und was als gelernte Norm existiert. Sie öffnet Räume für alternative Blicke auf Stereotype binärer Geschlechtlichkeit, fordert dazu auf, diese neu anzueignen und stößt Dekonstruktionsprozesse an. Die Ausstellung wird vom Seminar „Geschlecht medial performen“ ausgerichtet, das als Projektseminar Teil des Arbeitsbereiches „Alltagsmedien und Digitale Kulturen“ am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft ist. Die Gruppe hat Ausstellungsstationen entwickelt, die Titel wie „Geschlecht unsichtbar machen“, „beyond the binary. Gender im Dialog“, „disembodied bodies“ „Keine Toleranz in den ersten drei Reihen“ „Tanzen wie ein Mann“ „Gestalte dich neu“ tragen. Besucher:innen sollen an und zwischen den Stationen eingeladen werden, sich auch selbst in das Hinterfragen von Normen einzuschreiben.
KREATIVES MEDIENLABOR: Wie gibt man Themen Sichtbarkeit für eine bestimmte Zielgruppe? Welches Medium, welcher mediale Kanal oder welche Kombination eignet sich dafür? Genau damit beschäftigen sich Studierende im Kreativen Medienlabor – einem Raum für innovative, interdisziplinäre Projekte an der Johannes Gutenberg-Universität und der Hochschule Mainz. Hier können junge Medienschaffende verschiedener Studiengänge neue multimediale Formate und kreative Medienprojekte entwickeln. Mit Mut zum Ausprobieren.